27.06.2015 – Hessenseminar für Kinder und Jugendliche in Hanau-Steinheim

Hessenseminar für Kinder und Jugendliche in Hanau-Steinheim

Am Samstag den 27.06.2015 fand das alljährliche Hessenseminar für Kinder und Jugendliche in der Doorner Halle in Hanau-Steinheim statt. Über 100 Teilnehmer fanden sich zu dem Seminar ein, um auf drei Mattenflächen zu trainieren. Getreu des diesjährigen Themas, Realistische Selbstverteidigung, wurden die Kinder und Jugendlichen von einem fünfköpfigen Referententeam unterrichtet.

Auf der ersten Matte bekamen die 8-10 Jährigen von Sebastian Stumm und Julia Quillmann gezeigt, dass man sich auch selbst in der ungünstigen Position am Boden schützen und wehren kann.


Nach einigen Bewegungsformen aus dem Tierreich zum Aufwärmen, hatten die Kinder schnell die nötige Betriebstemperatur um nun zu üben, wie man nach einem Wurf schnell wieder auf die Beine kommt… Ein kleiner Wettstreit zwischen Werfer und Geworfenem entstand! Schnell wieder aufstehen war die Devise!


Den krönenden Abschluss bildete das beliebte Mattenklettern, was durchaus als kleine Mutprobe bezeichnet werden kann.

Die zweite Gruppe (11-13 Jahre) erarbeitete sich, angeleitet durch Lars Manzke in Zusammenarbeit mit Lena Urban, eine Kombination mit Schlägen und einem Wurf mit abschließender Kontrolle am Boden.


Durch den Einsatz von Pratzen und Schlagpolstern wurden die Schläge geübt, um im Ernstfall effektiv eingesetzt werden zu können. Schwere Arme machten sich bald bemerkbar, was aber den Spaß am Training nicht schmälerte.

Zum Abschluss durfte auch in dieser Gruppe ein Spiel nicht fehlen.

Die Gruppe der 14-17 Jährigen wurde von Timon Rüd geleitet. Hier bekamen die Jugendlichen vom Referenten gezeigt und gelehrt, dass man selbst bei einem Angreifer mit Stock nicht verloren ist. Auch hier kann sich ein geübter Ju-Jutsuka wehren.


Anhand der Angriffswinkel 1-8 aus dem Ju-Jutsu-Prüfungsprogramm wurde die Stockabwehr trainiert.

Nach anfänglichem Üben von Ausweichbewegungen und Schrittfolgen ging es dann darum, den Arm mit der Waffe anzunehmen, zu kontrollieren und schlussendlich selbst in Besitz des Stocks zu kommen. Nun konnte der Angreifer mit Hilfe seiner eigenen Waffe kontrolliert und zu Boden gebracht werden.

Eine Pause zur Halbzeit des Seminars war für die Teilnehmer eine willkommene Gelegenheit ihre Akkus am reichhaltigen Kuchenbuffet wieder aufzufüllen. Gestärkt durch Brezeln, Kuchen und Wasser ging es dann in die zweite Runde des Hessenseminars. Wie auch die erste Halbzeit war diese schnell vorbei.

Holger Bergmann, 2.Dan JJ

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